Baden-Württemberg     

Die Karte zeigt die Gebiete Baden, Württemberg und Hohenzollern von 1815.

Großherzogtum Baden
Fürstentümer
Hohenzollern-Hechingen und
Hohenzollern-Sigmaringen,
ab 1850 preußischer Regierungsbezirk Sigmaringen (Hohenzollerische Lande)
Königreich Württemberg
 

Erst im April 1952 wurden die Länder vereinigt (siehe Wie Baden-Württemberg entstand) und bildeten das heutige Baden-Württemberg.
Doch selbst heute nach fast 50 Jahren herrschen immer noch kleine Machtkämpfe. Badner schimpfen gegen die Württemberger - Württemberger schimpfen gegen die Badner. Warum genau weiss ich nicht, wahrscheinlich weiss das keiner so genau denn Baden-Württemberg ist bis heute das einzigste Bundesland dessen Bevölkerung an der Wahlurne für eine Neugliederung gestimmt hat.

Trotzdem haben auch heute noch beide ihre eigenen "Hymnen".

Das Badnerlied Die Württemberghymne
1. Das schönste Land in Deutschlands Gau'n, das ist mein Badnerland! Es ist so herrlich anzuschaun und ruht in Gottes Hand!

Refrain
Drum grüß ich dich, mein Badnerland (Badnerland)! Du edle Perl im deutschen Land (deutschen Land)! Frisch auf frisch auf (frisch auf frisch auf) mein Badnerland!

2. In Karlsruh' ist die Residenz, in Mannheim die Fabrik, in Rastatt ist die Festung und das ist Badens Glück!

Refrain

3. In Haslach gräbt man Silbererz, im Breisgau wächst der Wein, im Schwarzwald schöne Mädchen - ein Badner möcht' ich sein!

Refrain

4. Im Wiesental Fabriken stehn wie Schlösser klar und hell, Rauchfahnen aus Kaminen wehn von Lörrach bis nach Zell!

Refrain

5. Der Bauer und der Edelmann das stolze Militär, die sehn einander freundlich an und das ist Badens Ehr!

Refrain

6. In Konstanz ist der Rhein noch blau, bei Mannheim wird er grau da fließt der Neckar in den Rhein, die alte Schwabensau.

Refrain.
1. Preisend mit viel schönen Reden ihrer Länder Wert und Zahl, saßen viele deutsche Fürsten einst zu Worms im Kaisersaal.

2. "Herrlich", sprach der Fürst von Sachsen, "ist mein Land und seine Macht. Silber hegen seine Berge, wohl in manchem tiefen Schacht."

3. "Seht mein Land in üpp'ger Fülle", sprach der Kurfürst von dem Rhein. "Gold'ne Staaten in den Tälern, an den Hängen edler Wein."

4. "Große Städte, reiche Klöster", Ludwig, Herr zu Bayern sprach, "schaffen, daß mein Land dem euren wohl nicht steht an Schätzen nach."

5. Eberhard, der mit dem Barte, Württembergs geliebter Herr, sprach: "Mein Land hat kleine Städte, trägt nicht Berge silberschwer."

6. "Doch ein Kleinod hält's verborgen: Daß in Wäldern noch so groß ich mein Haupt kann kühnlich legen jedem Untertan in Schoß.

7. Und es rief der Herr von Sachsen, der von Bayern, der vom Rhein: "Graf im Bart! Ihr seid der reichste! Euer Land trägt Edelstein!"